Container Fundament
Container Fundament: Was Sie vor dem Aufstellen wissen sollten
Um einen Seecontainer dauerhaft als Lagercontainer oder Bürocontainer nutzen zu können, benötigen Sie unter Umständen ein solides Fundament. Ansonsten kann der Container in den Boden einsinken und schief stehen. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um Betonfundamente für Containeranlagen.
Wann Container ein Fundament benötigen
Ob Sie für Ihren Lager- oder Bürocontainer ein Fundament aus Beton benötigen, hängt vor allem von der Größe und dem Gewicht des Containers sowie der Beschaffenheit des Bodens am Standort ab. Bei einem 20-Fuß-Container beträgt bereits das Leergewicht etwa 2,3 Tonnen. Das ist genug, damit er auf schlammigem oder sandigem Boden mit der Zeit einsinkt – speziell in einer Region mit viel Niederschlag.
Ein Fundament benötigen in der Regel alle Container, die auf weichem Untergrund stehen und langfristig genutzt werden sollen. Auch wenn Sie mehrere Container übereinanderstapeln wollen, sollten Sie den Boden vorher unbedingt mit einem Fundament festigen. Ohne Fundamente kommen lediglich Container aus, die nur kurzfristig als Lagercontainer genutzt werden sollen und auf ohnehin bereits verdichtetem Boden aufgestellt werden.
Auch bei befestigten, versiegelten Flächen, die gepflastert oder asphaltiert sind, sollten Sie im Vorfeld prüfen, inwiefern der Untergrund genug verdichtet ist, um die Last durch einen Container zu bewältigen. Mit einer gründlichen Vorbereitung lässt sich vermeiden, dass die aufgestellten Container später absacken.
In jedem Fall ist es unerlässlich, dass Sie Ihren Büro- oder Lagercontainer unterlüftet aufstellen. Ansonsten steigt die Feuchtigkeit aus dem Erdreich über die Außenwände nach oben und sammelt sich unter dem Dachblech. Auf festem Untergrund stellen Sie den Container auf Unterbauplatten, um eine ausreichende Unterlüftung zu gewährleisten. Beim Errichten eines Fundaments sollten Sie darauf achten, dass dieses höher als der umliegende Boden ist.
Das richtige Fundament für Ihren Container
Für das Aufstellen von Containern eignen sich prinzipiell verschiedene Fundamente. Welches das Richtige für Sie ist, hängt von der Bodenbeschaffenheit, Ihren individuellen Voraussetzungen vor Ort und der Größe des gewünschten Containers ab. Generell kommen die folgenden vier Optionen infrage:
- Streifenfundament: Ein Streifenfundament für Container besteht aus drei massiven Betonstreifen, die entlang der Stirnseiten und einmal parallel in der Mitte des Containers verlaufen. So wird das Gewicht gleichmäßig ins Erdreich übertragen.
- Punktfundament: Das Punktfundament kommt mit besonders wenig Material aus, da es den Container nur punktuell stützt. Dadurch ist es günstig, bietet aber auch weniger Stabilität, besonders bei einer ungleichmäßigen Gewichtsverteilung.
- Pfahlfundament: Ein Pfahlfundament aus Holz verankert den Container fest mit dem Erdreich. Es kann fest mit der Stahlkonstruktion verschraubt werden, um zusätzliche Stabilität zu bieten. Schraubfundamente mit mehreren meterlangen Stahlpfählen bieten selbst großen Containeranlagen eine stabile Grundlage.
- Bodenplatte: Ein massives Fundament, wie es auch bei Gebäuden verwendet wird, ist nur bei einem besonders instabilen Untergrund erforderlich.
Welches Fundament das Richtige für Ihr Projekt ist, hängt nicht nur von der Bodenbeschaffenheit und der Art des Containers ab. Auch wie lange Sie diesen nutzen möchten, spielt eine Rolle. Sollen ein oder mehrere Container nur vorübergehend als flexible Lager- oder Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, lohnt es sich nicht, diese mit einem Fundament aus Beton zu befestigen. Möchten Sie die Container hingegen dauerhaft nutzen, sollte auch das Fundament auf Langlebigkeit ausgelegt sein.
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